Starke Führung in Pro­jek­t­teams

Aus­gangssi­t­u­a­tion:
Ein neu­berufener Pro­jek­tleiter eines inter­na­tional agieren­den Unternehmens sollte mit dem Ziel, eine neue Kun­den­soft­ware einzuführen, Fachkräfte aus unter­schiedlichen Diszi­plinen in einem Team führen. Das Schwierige an seiner Sit­u­a­tion war jedoch, dass er zwar alles koor­dinieren und effek­tiv agieren sollte, gegenüber den Kol­le­gen aber nicht weisungs­befugt war – er war von der Unternehmen­shier­ar­chie her nicht ihr Vorge­set­zter.
Daher wün­schte er sich in einem Coach­ing Möglichkeiten aufgezeigt zu bekom­men, wie er das Team den­noch gut führen kön­nte.

Durch­führung:
Zunächst wurde gek­lärt, welche Auf­gaben die einzel­nen Teil­nehmer des Pro­jek­tes zu ver­ant­worten hat­ten. Es wurde schnell klar, dass hier hochqual­i­fizierte Fachkräfte aus unter­schiedlich­sten Diszi­plinen zusam­me­nar­beiten soll­ten, von deren rei­bungsloser Zusam­me­nar­beit der Pro­jek­ter­folg abhing. Die Erwartun­gen der Unternehmensleitung an den Pro­jek­tleiter waren dementsprechend sehr hoch.

In vier Einzel­sitzun­gen à 90 Minuten klärten wir die Rol­len­de­f­i­n­i­tion des Pro­jek­tleit­ers, seine Erwartung an das Team sowie seine Erwartun­gen an eine gute Zusam­me­nar­beit hin­sichtlich des Ergeb­nisses.

Der Klient set­zte einen Pro­jek­t­plan auf, definierte Ver­ant­wortlichkeiten und klärte die Abläufe und Zuständigkeiten in der ersten kon­sti­tu­ieren­den Sitzung mit den Teamkol­le­gen des Pro­jekts. „Erwartun­gen“ an ihn und die Fachkräfte untere­inan­der wur­den the­ma­tisiert und schriftlich gesam­melt. Die gewün­schten Kom­mu­nika­tion­sregeln, Feed­back­regeln, inter­nen Abläufe und Schnittstellen mit anderen Abteilun­gen wur­den im Vor­wege im Coach­ing besprochen und anschließend im Team vorgestellt.

Ergeb­nis:
Der Pro­jek­tleiter kon­nte mit seinem Team das Pro­jekt gut voran­brin­gen. Klare Zuständigkeiten und Regeln, die von allen getra­gen wur­den, halfen ihm dabei, das Ziel zu erre­ichen, obwohl er auf gle­icher Hier­ar­chieebene wie seine Teamkol­le­gen agieren und daher sehr sen­si­bel vorge­hen musste.